Über mich
"Nachdem ein Mädchen mir von den Übergriffen durch ihren Vater erzählte, wurde mir bewusst, dass ich aktiv etwas gegen sexualisierte Gewalt tun möchte. Als Mutter von drei Söhnen ist es mir ein besonderes Anliegen, wirksame Präventionsarbeit zu leisten und dafür zu sorgen, dass solche Angebote für alle Menschen zugänglich sind."
Ich heisse Michèle Olloz und wurde 1994 geboren. Gemeinsam mit meinem Ehemann, unseren drei Söhnen, Jahrgänge 2013, 2016 und 2021, und unserer Hündin Mila lebe ich in Aarau. Unser Familienalltag ist lebendig und vielseitig. Gleichzeitig schätzen wir gemeinsame Zeit, Ausflüge, ruhige Momente und das Unterwegssein in der Natur.
In meiner Freizeit zeichne und lese ich gerne. Kreatives Arbeiten ist für mich eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und neue Perspektiven zu entwickeln. Bücher begleiten mich aus persönlichem Interesse ebenso wie aus fachlicher Neugier. Seit Mila zu unserer Familie gehört, verbringe ich zudem noch mehr Zeit draussen und geniesse die gemeinsamen Spaziergänge mit ihr.
Meine Haltung
Ich begegne Menschen offen, empathisch und ehrlich. Dabei ist mir eine sachliche und wertfreie Haltung wichtig. Unterschiedliche Erfahrungen, Gedanken, Fragen und Perspektiven dürfen bei mir Platz haben, auch wenn sie nicht meiner eigenen Sicht entsprechen.
Ich höre zu, frage nach und versuche nicht vorschnell zu bewerten. Gerade bei persönlichen und sensiblen Themen braucht es aus meiner Sicht einen Rahmen, in dem Menschen sich ernst genommen fühlen und gleichzeitig fachlich klare Orientierung erhalten.
Meine beruflichen und persönlichen Erfahrungen haben meinen Blick dafür geschärft, wie wichtig Wissen, Sprache und Handlungssicherheit gerade bei sensiblen Themen sind. Deshalb möchte ich nicht mit Angst arbeiten, sondern Menschen darin stärken, Situationen einzuordnen, eigene Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und handlungsfähig zu werden.
In meiner Arbeit verbinde ich Sozial- und Sexualpädagogik, Prävention und psychotraumatologisches Fachwissen. Mein Ziel ist eine Arbeit, die nicht nur informiert, sondern im Alltag tatsächlich etwas verändert und nachhaltige Prävention ermöglicht.

